Folgende Maßnahmen wurden an unserem Haus durchgeführt:

2005 / 2006

  • Dämmung der Obersten Geschossdecke, die vorhandene 6 cm Glaswolle ( BJ 73 WLG 055 ) wurde entfernt, und rechtwinklig dazu Bohlen mit 20 cm Höhe aufgenagelt. Daduch konnten rund 30 cm Zellulose Dämmung WLG 039 auf bzw. eingeblasen werden
  • Austausch aller Fenster gegen Kunstofffenter mit 2-fach Verglasung, UG 1,1 im UG bzw 1,0 im OG
  •  Austausch der  Haustüren gegen Standard Kunstoffhaustüren mit doppelter Dichtung
  • Dämmung der Fasade, OG - Fertighaus mit 120 mm Polystyrol, UG Einliegerwohung 100 mm
  • Enfernen des Heißteeres in der Einliegerwohung, Fußbodenheizung als Trockbausystem eingebaut, zusätzlich 30 mm  Alukaschierte Dämmung WLG 025 gegen den Rohbau Boden
  • Einbau eines Kachelofens mit Wasserwärmetausche Heizeinsatz steht im Keller mit 800l Pufferspeicher,
  • Die alten Solarkollektoren wurden an den Puffer angeschlossen - damit waren max. 75 °C im Puffer erreichbar
  • Ausbau der Ölheizung mit Öltanks, Einbindung der vorhandenen 6,8 m² Flachkollektoren,  Montage einer 6 kW Luft-Wärmepumpe für Warmwasser und Heizung im Sommer 
  • Neue Dämmung der Heizungsrohre

 

2011:

  • Einbau einer UVR 1611 Steuerung von TA Östereich   www.ta.co.at
  • Einbau einer Pelletsheizung von Atmos P14

2012:

  • Inbetriebnahme der Pelletsheizung
  • Erweiterung der Solaranlage von 6,8 auf 14,8 m²       

BAFA Förderung: € 2.400,00 für die Pelletsheizung und € 495,00 für die Erweiterung der Solaranlage

 

Bemerkung zum Holzheizen - Pelletsheizen:

Ziel 2005 war nach Möglichkeit den Teilschulderlass zu bekommen. Durch die Umstellung von Öl auf Holz ist uns dies auch gelungen. Im Sommer 2008 kam der Bescheid der BAFA, dass der Teilschulderlass in Höhe von € 7.500,00 bewilligt wird. 

Es ist jedoch eine Herausforderung ein Haus nur mit Holz, mit einem Kachelofen zu beheizen, wenn der Kachelofen die einzige Heizquelle ist. Folgende Punkte hatten wir dabei nicht bedacht:

  1. Je nach Außentemperatur muss der Ofen mindesten morgens und abends angeheizt werden. Das alleine ist noch nicht problematisch, unsere Kachelofen kann jedoch ca 12kg Holz aufnehmen. Das heißt um den 800l Puffer auf Temperatur zu bringen muss 2 - 3 mal aufgelegt werden. Wenn man den Zeitpunkt zum Nachlegen verpasst muss man frisch anfeuern. Weiterhin stelle sich heraus, dass der Warmluftanteil des Kachelofen höher ist als gedacht. Daduch wir es im Obergschoss schön warm, die Einliegerwohung hat jedoch nichts davon. Ein Holzvergaser wäre sicher die komfortablere Lösung gewesen, wir haben jodoch wenig Platz im Keller. Bei 40 Stufen bis zum Keller wäre das Einbringen eines 400kg Ofens nicht einfach geworden.
  2. Wenn man alles Holz 40 Stufen rauftragen muss artete das ganz schön in Arbeit aus.
  3. Der wichtigste Punkt ist jedoch: Der Holzpreis ist in den letzten Jahren stark gestiegen. Für ofenfertig geschnittenes Holz zahlt man fast so viel wie für Pellets. Wenn man hier Heizkosten sparen will muss man selbst in den Wald gehen oder wenigstens Polderholz vom Forst kaufen. Da das für uns nicht in Frage kommt beschossen wir 2010 zusätzlich einen Pelletsbrenner einzubauen. Die Wahl fiel auf den neuen Atmos P14. Dies ist ein ganz einfach aufgebauter Pelletsofen, der einen Pufferpeicher benötigt und von Hand gereinigt werden muss.

Siehe ./heizung.htm

 

 

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