Heizung:

Die Heizungsanlage besteht aus einen Kachelofen, einem Pelletsbrenner und Solarkollektoren.

Alles wird über eine UVR1611 der Firma Technische Alternative gesteuert

Infos siehe http://www.ta.co.at

Alle Komoneten arbeiten mit einem 800L HSK Speicher. Der Speicher hat einen Edelstahl Wärmetauscher für die Trinkwassererwärmung sowie zwei weitere Wärmetauscher für Solaranbindung. Ein Schichtleitrohr sorgt dafür, dass der Kaltwasser Rücklauf nicht mit dem warmen Wasser durchgemischt wird.

Die oberen 2/5 des Puffers stehen nur dem Trinkwasser zur Verfügung.

Die unteren 3/5 dienen zur Pufferung für die Heizkreise

Warmwasser Solaranlage mit Heizungsunterstützung

Die Solaranlage wurde komplett selbst montiert und das Programm zur Steuerung selbst erstellt.

Der Ertrag seit Umbau 26.06.2012 bis Ende November: 3.015 kWh hat meine Erwartungen übertroffen

2013: Da das Frühjahr März und April solartechnisch praktisch ausgefallen sind, wurden es nur 3.450 kWh Ertag für das ganze Jahr  

In Winter werden die Kollektoren stark verschattet, so dass von Dezember bis Ende Februar praktisch kein Ertrag vorliegt

Die Steuerung regelt die Solaranlage automatisch. Die Wärmetauscher werden je nach Temperatur des Puffers und Vorlaufttemperatur automatisch zu und ab abgeschaltet. Zum Schalten der Wärmetauscher werden 3-Wege Mischer mit Stellmotoren eingesetzt. Diese haben den Vorteil, dass die Komponeten einzeln tauschen kann und die Mischer einen niedrigen Hydraulischen Widerstand haben so dass die Solarpumpe nicht unnötig Energie verbraucht

 

Alte Solaranlage vor Erweiterung, 3 Flachkollektoren mit Schwarzchrom Absorbern

6,9 m² Bruttofläche, Winkel = Dachneigung 27°

4 SET Solarkollektoren 10,4 m² Bruttofläche Winkel ca. 55° 

2 alte Flachkollektoren 4,6 m², Winkel ca. 35 °

Heizkreise,  Kachelofen Einsatz,  Solarpumpe .. Warmwasserzähler mit Impulsausgang

Oben im Bild.rechts oben: Plattenwärmetauscher zur Anbindung an den Kreis der Fußbodenheizung vorbereitet. Anbindung Sommer 2014 geplant

Befüllstation hinter dem Puffer. Ein fertige Solarstation habe ich

dort nicht untergebracht, funktioniert aber genauso.

 

         ***    Pufferspeicher mit Solarkreis   ***         

PELLETSHEIZUNG  - Atmos P14

Der Kesel ist ein reiner Pelltesbrenner, kein Kombibetrieb mit Holz möglich.

Die Pellets werden über eine 2,5 m lange Förderschnecke transportiert, fallen von oben auf die Brennerschale. An der Rückwand der Schale sitzen elektrische Heizungen die die Pelltes entzünden. Ein geregeltes Lüftergebläse sorgt für die Luftzufuhr und dafür, dass sich die Flamme quer durch den Brennraum ausbildet.

Die Anforderung kommt über einen potentialfreien Kontakt UVR1611

Pelletslager

Das Lager befindt sich da, wo vorher die Öltanks standen. Da nun zusätzlich eine Türe nach drausen führt, musste das Lager ziemlich kompakt ausfallen, Maße ca 2,4 x 1,4 x 2,3m Das reicht für rechenerisch ca 3,5 to Pellets. Die Wand ist aus Iton Steinen gemauert

Zusätzlich wurde ein neuer Edelstahl Kamin montiert. Vorgabe Atmos für den Kamin waren: Wirksame Höhe 7 m, Durchmesser 180 mm - Der P14 hat kein Abgasgebläse.

Oktober 2013

Lager ganz entleert um festzustellen, wieviel Staub nach zwei Befüllungen ( 2 x ca. 3,8 to) drin ist. Ergebniss: drei 10l Farbeimer Pelltes mit Staub, ich schätze der reinen Staubanteil auf 10 .. 12 Liter. Fazit: Nach jeder dritten Befüllung saubermachen reicht.

Neue Befüllung, ich will´s wissen und lasse bis zum Befüllrohr einblasen - 4,1 to gehen rein ( Hessen Pellets, ca 700 kg/m³ )

 

November 2013

Erste Messung und Überprüfung nach §15 Abs1 BimschG - mein Bezirksschorni rückt mit neuesten Abgas Analysator an und ist erstaunt und begeistert von den Abgaswerten.

Dauer gut 45 min, Kosten gut €100,00. Die anschließende Diskussion, dass ich für das Geld auch 350kg Pelltes bekommen hätte führte zu keinem Konsens - danke an die letzte schwarz/gelbe Bundesregierung. Meine jährlichen Heizkosten haben sich durch die Einführung dieser Messung schlagartig  um ca. 7 % erhöht.

Hintergrund der Kritik: Speziell meine Pelletsheizung ist exterm einfach aufgebaut. Die Leistungsregelung erfolgt über ein eingestelltes Verhältniss von Fördern und Pause. Dadruch wir eine bestimmte Menge Pelltes gefördert wodurch eine bestimmte Leistung entsteht. Weiterhin lässt sich nur die Luftmenge am Gebläse verändern. 

Ich habe mit den Einstellwerten gespielt um dann letzendlich die empfohlenen Werkseinstellung für mittlere Leistung 12 .. 13 kW zu verwenden, mit den beschiebenen sehr guten Abgaswerten.  Eine Überprüfung alle 3 bis 4 Jahre wäre daher geauso ausreichend.

 

 

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