Herzlich willkommen!         

Wir wollen mit diese Homepage unsern Beitag zum Thema Energieeinsparung im eigenen Haus leisten um allen die vor ähnlichen Problem stehen möglicherweise eine Entscheidung zu erleichtern.     Nach dem Kauf und Umzug useres Haues im Jahr 2000 stellte sich relatv schnelle heraus, dass weitreichende Sanierungen nötig sein würden, um den Wohnkomfort zu erhöhen und vor allen, um Energie einzusparen.    

Wenn man zu dem Schluss gekommen ist, dass einem die Engergiekosten für Öl oder Strom die Haar von Kopf fressen, sollte man sich Zeit lassen, nach möglichen Alternativen zu suchen.

Eine Einsparung von 1.000 kWh entspricht rund 100 Öl oder 200 kg Pellets

Ich kann die Unterstützung eines Energieberaters empfehlen, da man hier neutral über die Einsparungmöglichkeiten beraten wird und abschätzen kann, was welche Massnahme an Einsparung bringt. Die Kosten von rund € 600,00 wurde zur Hälfte von der BAFA bezahlt. Für die Förderung war der Berater bei uns auchvorgeschrieben ( Siehe unten "Geld von Staat")

Haus Daten vor Renovierung
Hersteller Zenker
Baujahr 1973
Wohnfläche OG 120 m²
Wohnfläche UG 80 m²
Heizung Öl-Zentralheizung
Warmwasser 6,6 ² Flachkollektor mit 500 L
Ölverbrauch   2200...2600 l/a

Haus Daten nach Renovierung

Renoveirung 2006 ..2012
Wohnfläche OG 126 m²
Wohnfläche UG 86 m²
Heizung Holz / Pellets
Warmwasser/ Heizung 15m ² Flachkollektor mit 800 L
Pelletsverbrauch   ca. 3 to ( = 1500 L Öl)

 

 

Was tun, bei begrenztem Budget ?

Es kann durchaus sein, dass man durch den Austausch der Fenster und Dämmaßnahmen mehr Energie bzw Geld einsparen kann als bei einen Austausch oder Umstellung der Heizung. Daduch bleibt es dann auch im Sommer kühler im Haus und die Wärme hält sich bei wechselndem Temperaturen länger im Haus. 

Natürlich kann man diese Aussagen nicht  verallgemeinern. Wenn man zuerst mit einem Heizugsbauer spricht, wird erwahrscheinlich nicht empfehlen zuerst die Fenster zu tauschen  ;-)

Durch neue Fenster wird es i.d.R. leiser in der Wohnung. Bei unserem Fertighaus haben wir die wuchtigen Innen-Aufputz Rolladenkästen entfernt und kompakte Aufsatz Rolläden montiert. Daduch konnten die Fenster rund 10 cm höher werden die Umweltgeräusche wurden deutlich leiser und die Zugluft ist weg.

Neue Fenster mit Ihren Mehrfachkammern haben meisst einen breiteren Rahmen als alte Fenster. Dadurch wird bei einem 1: 1 Austausch die Glasfläche kleiner.

Achtung, durch die Edelgasfüllung neuer Wärmedämmgläser fällt auch weinger Licht in den Raum. Menschen  die zu Depressionen neigen könne dies zu spüren bekommen.

 

TIP bei vorhandener Ölheizung:

Wenn Fenster getauscht werden oder wurden, sind die alten Heizungen meißtes überdimensioniert, die Folge sind jede Menge Brennerstarts und damit - wie beim Auto auf Kurzstrecken, ein erhöhter Verbrauch und eine schlechter Wirkungsgrad.

Eine Uni in Östereich hat untersucht, dass mit jedem Brennerstart so viel Emmisionen entstehen wie bei 6 min Laufzeit !

Natürlich kühlt der Kessel nicht immer auf Raumtempertur ab, bis er neu startet, aber dieser Aspekt ist nicht zu vernachlässigen.

Die Lösung: Pufferspeicher in die Heizung einbinden - in Idealfall gleich mit Wäremtauscher für Solar Kollektoren. Der Ölbrenner heizt den Puffer auf, die Heizkreise entnehmen das heiße Wasser aus dem Puffer.  Je nach Größe des Puffers kann der ganz oder teilweise eingebunden werden.

Bei uns läuft der Pelletskessel i.d.R. rund 2,5 Stunden am Stück und bring dabei rund 500 l Wasser von 38 °C auf 80 °C.  Je nach Außentemperatur haben wir 2 bis 3 Brennerstarts in 24 h

Zusätzlich kann man duch Einbau eines Abgaswärmtauschers ca. 10 % Energie einsparen. Dabei werden die Abgase so weit abgekühlt, dass sie über ein Kunststoffrohr im Kamin abgeführt werden. Das Rohr ist nötig, da sonst der Kamin wg. der niedrigen Temperatur nass werden würde, die Feuchigkeit in den Abgasen würde im Kamin kondensieren.

 

Solarkollektoren:

Hier gibt s viele Meinungen im Netz, nur Warmwasser, mit Heizungsunterstützung, Flach oder Röhrenkollektor

Ich meine, wenn schon die Arbeit für die Montage, dann auf jeden Fall mit Heizungsgunterstützung. Der Öler kann dann länger ganz ausgeschaltet bleiben. Selbst der günstigste Kollektor mit schlechtem Wirkungsgrad ist besser als kein Kollektor.

Flachkollektoren sind die robustere Variante. Wir haben noch zwei mittlerweile ca. 20 Jahre ( Stand 2013)  alte Flachkollektoren im Einsatz. Einer ist im Winter 2011/12 aufgefrohren. Frostschutz stand bei -15 °C, die Kollektoren waren deshalb entleert. Ein Rest der Flüssigkeit hatte sich im unteren Sammelrohr angesammelt -  das ist wahrescheinlich das einzige, dass einen Flachkollektor kaputt machen kann. Das Glas hat ca. 3 mm - hat bis jetzt jedem Hagel standgehalten

Daher wurde unsere Solaranlage auch wieder mit Flachkollektoren erweitert siehe ./heizung.htm

 

Viele Infos zu dem Thema gibt hier :

http://www.haustechnikdialog.de/Forum/9/Solarenergie

 

Interessante Homepage mit Beitrag zur Wirtschaftlichkeit von Solaranlagen:

http://www.solartirol.at/simulationen.html   interssante Life Darstellung der Heizungssteuerung

 

Geld von Staat:

Im Jahr 2005 erfuhren wir von den BAFA Föderprogrammen. Das CO2 Miderungsprogramm passte perfekt zu den geplanten Sanierungsmaßnahmen.

Bis zu € 50.000,00 pro Wohneinheit konnten zu günstigen Koditionen beantragt werden

Um in den Genuss der Födermittel in Form von günstigen Krediten zu kommen, war zunächst das Gutachten eines zugelassenen Energieberaters notwendig. Nach einer Besichtigung wurde in einen Gutachten der Ist Zustand aufgenommen und Vorschläge zu Einsparmöglichkeiten gemacht.

Welche Maßnahmen man umsetzte, lag beim Hausbesitzer.

Beim CO2-Minderungsproramm gab es die Möglichkeit eines Teilschulderlasses in Höhe von 15 %,  wenn durch die Maßnahmen 40 % der CO2 Emmission eingespart wird .

Aktuell Stand Fördermittel für Solarkollektoren, Pelletsheizungen oder Wärmepumpen -> www.bafa.de


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